Jura-Höhenweg Route 5

Der Jura-Höhenweg ist eine nationale Route (5) die 310 km lang ist, in 15 Etappen aufgeteilt ist und 13800 Höhenmeter umfasst.

 

Sie startet in Dielsdorf (ZH) und endet in Nyon (GE). Der Weg belohnt mit grandioser Aussicht und atemberaubener Natur. Immer wieder trifft man auf Zivilisation, kleine Dörfer und vereinzelte Bergbauernhöfe.

 

Immer wieder werden wir mal ein Stück Jura-Höhenweg bewandern.


2 Tageswanderung Balsthal-Stierenberg (Tag 2) 26.05.2017

Die erste Nacht im Zelt war kalt, aber ganz ok. Die Horrorvorstellungen beseitigt.... Um 6 Uhr am Morgen ging es nach einem heissen Tee vom Feuer wieder weiter. Am Weissenstein angekommen gab es erstmal Kaffe und Cola. Wir entschlossen uns noch nicht abzusteigen, sondern noch weiter bis zum Stierenberg zu laufen. Die Sonne war wieder ganz auf unserer Seite. Tolle Aussicht beleitete uns. Wir konnten sogar bis zu den Alpen schauen.

 

Als wir mit müden Beinen an unserem Stierenberg Ziel ankamen, mussten wir feststellen, dass kein Bus fuhr. Müde und ratlos setzten wir uns in ein kleines Cafe. Dort trafen wir auf einen älteren Mann, der uns zum Glück mit nach Balsthal mitgenommen hat. Müde stiegen wir in den Zug Richtung Heimat. Kurzerhand liess Strizzi ihr Natel im Zug liegen. All die Fotos auf dem Handy schienen kurze Zeit verloren. Jay rief auf ihrem Handy an. Eine Frau meldete sich. Wir trafen uns mit ihr und das Natel war wieder da. Was für ein Happy End.


2 Tageswanderung Balsthal-Niederwiler Stierenberg (Tag 1) 25.05.2017

Diese 2 Tageswanderung sollte etwas Besonderes werden, denn wir wollte schon immer mal testen wie es ist in einem Zelt auf dem Berg zu übernachten. Also rüsteten wir uns dementsprechend gut aus. Es sollte ja auch ein unvergessliches Erlebnis werden. Besonders Jay tat sich mit dem Gedanken nicht einfach, denn Horrorvisionen, wie Axtmörder oder Vergewaltiger die frei herum laufen, versperrten Ihr anfangs noch die schöne Aussicht, die wir schlussendlich hatten. Wir packten also auch unsere Rucksäcke. Wir nahmen Dinge wie Kochgeschirr, Zelt, Matten, warme Kleider, Wein, Wasser und unser feines Essen mit. Wir wussten das die Temperatur in der Nacht stark sinkt, konnten uns aber nicht vorstellen wie sich das anfühlt so zu schlafen. Auch der Gedanke ein oder zwei Tage nicht zu duschen oder sich gar zu waschen war etwas komisch. Egal! Wir stürzten uns einfach in dieses Abenteuer.

 

Mit dem Zug fuhren wir nach Balsthal. Von dort ging unsere erste Etappe los. Steil bergauf durch den Wald. Die T-Shirts Schweiss getränkt. Mal warm mal kalt. Doch die Natur und die Sonne sollte uns für all diese Mühen belohnen, uns den Weg angenehm machen. Zwischendrin immer wieder Inne halten, die Aussicht und den Frühling geniessen. Nette Menschen am Wegrand, die einem sogar ein Stück Russen Zopf anboten. Die uns einen guten Weg wünschten. Kurzes Caminho Feeling machte sich breit. Wie wundervoll. Eine Wurst über offenen Feuer mit grandioser Aussicht. Das mit tragen von fremden Bierdosen zum nächsten Abfall. Ein Felssturz, welcher uns am Ende noch einen Umweg bescherrte. Und dann war er da, der perfekte Moment unser Zelt aufzustellen, die Dose Bohnen über offenen Feuer zu kochen und einen leckeren Wein und Tee zum Sonnenuntergang, mit perfekter Aussicht auf die Alpen zu geniessen.