Caminho 28.09.-09.10.2016

Wie sind wir denn darauf gekommen den Caminho Portugues Central zu laufen? Nach etlichen wunderschönen Wanderungen in der Schweiz und auch Spanien, wussten wir, dass uns das unterwegssein mit Wanderschuhen und mit Rucksack viel Vergnügen und vorallem Erholung bereitet. Wir wussten, wir wollten Laufen.... einfach nur Laufen.

Die, aus beruflichen Gründen in den Herbst verschobenen Sommerferien wollten wir dafür nutzen. Wir hatten zuvor vom Jakobsweg in Frankreich gehört. Das Buch "Ich bin dann Mal weg" von HP. Kerkeling, so wie der Film dazu hatten wir bereits verschlungen, als wir feststellten, dass wir viel zuwenig Zeit hatten, um diese Pilgerreise auf dem Camino Francés (800km/5Wochen) zu laufen.

 

Nach kurzer Recherche im Internet stiessen wir auf den Caminho Portugues Central (260km/11Tage). Auch ohne gläubig zu sein, klang dieser Weg perfekt für uns. Ohne lange zu zögern, haben wir sofort, im Juli, 2 Flüge von der Schweiz nach Porto und retour gebucht.

Schwups.... wir waren selber überrascht von unserer Spontanität  und plötzlich kamen die vielen Fragen!

 

Können wir täglich so viele Kilometer laufen? Was nehmen wir mit? Schaffen wir das überhaupt? Können wir in Herbergen schlafen? Werden wir uns unter dieser Belastung noch gut verstehen? Werden wir uns Verändern? Reichen unsere Englischkenntnisse? Werden wir Blasen oder sonstige Schmerzen haben? Werden wir die geplante Zeit einhalten?

 

Wir haben die Gelegenheit genutzt und versucht während unserer ganzen Pilgerreise Videos und Fotos zu machen, die unsere gemachten Erfahrungen dokumentieren soll. Zuhause haben wir das digitale Material zu, für uns, sehenswerten Videos zusammen geschnitten. Diese möchten wir nun mit Euch teilen.

 

Viel Spass beim Mitpilgern

 


Die Anreise

Nun waren wir also in Porto... hatten unsere Pension bezogen... und uns ein Teil der grossen Stadt angesehen.

Aufgeregt und fasziniert waren wir.... wir suchten unser Ausgangspunkt, der gelbe Pfeil, bei der Kathedrale.

Und Strizzi, den Pilgerpass bei sich trug, erhielt in der Kathedrale ihren ersten Stempel in den Pilgerpass und Jay... naja, wenn man den Pass in der Pension lässt, ging leer aus. Strizzi war jetzt offiziell, stolzer Pilger und Jay musst noch bis Morgen warten.

 

Morgen soll es los gehen unsere ersten 22.4 km... Von der Kirche entlang dem Fluss... Weg von der Stadt....

Wohin wird er uns führen? Wird es Spass machen? Haben wir die richtige Klamotten dabei? Mögen wir unseren Rucksack so weit tragen? Wie wird unser Nachtlager aussehen? Werden wir schlafen können?

Wir werden auf jeden Fall kaputt sein, wenn wir ankommen... wo auch immer das sein wird.


Etappe 1


Etappe 2


Etappe 3


Etappe 4


Etappe 5


Etappe 6


Etappe 7


Etappe 8


etappe 9


Etappe 10


Etappe 11


Nach dem wir unser Ziel erreicht hatten, ging es wieder zurück nach Porto, um noch etwas Auszuspannen und das Geschehen setzen zu lassen und natürlich um die Stadt zu erkunden.

Willst dus sehen? Klick einfach aufs Bild.